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Wirkung durch Infrarot-Wärme
Der Arzt und Wissenschaftler Dr. Ralf Kleef, Leiter des Institutes für Wärme- und Immuntherapie in Wien, betont: "Man kann aus medizinischer Sicht mit der Infrarot-Wärmebehandlung bei regelmässiger Anwendung sehr wirkungsvoll Arthrosen und Athritis behandeln, aber auch Weichteilrheuma, Wirbelsäulenleiden, Asthma, Bronchitis, Schmerzzustände, Stress und Muskelverspannungen. Sogar in der Krebstherapie kann die Infrarotstrahlung unterstützend gute Dienste leisten!"  

Polyarthritis (chron. Polyarthritis, Rheumatoide Arthritis)
Bei der chronischen Polyarthritis (CP, rheumatoide Polyarthritis) handelt es sich um eine entzündliche Allgemeinerkrankung, wobei vor allem die Finger- und Vorfussgelenke betroffen sind. Die Gelenksinnenhaut (Synovia) ist entzündet. Diese Entzündung führt mit der Zeit zu einer Verdickung (Pannus). Als Folge davon wird der Gelenkknorpel überwuchert und zerstört.

Ursache
Die Ursache ist unbekannt. Es besteht jedoch eine genetische Disposition. Frauen sind ca. 3x häufiger als Männer betroffen. Der Häufigkeitsgipfel liegt etwa um das 40. Lebensjahr.

Gicht (Arthritis urica)
Bei der Gicht (Arthritis urica) handelt es sich um eine Purinstoffwechselstörung, welche zu einem erhöhten Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie) führt. Als Folge bilden sich mit der Zeit Harnsäurekristalle (Ureate) in den Gelenken (v.a. Grosszehengrundgelenk), später auch in der Haut (Gichttophi) und in den Nieren.

Primäre Gicht
Angeborene, verminderte Harnsäureausscheidung. Der Gichtanfall wird vor allem durch falsche, purinreiche Ernährung (Innereien, Wurstwaren etc.), übermässigen Alkoholkonsum oder nach strengem Fasten ausgelöst. sehr selten besteht eine angeborene Überproduktion von Harnsäure (Lesch-Nyhan-Syndrom).

Sekundäre Gicht
  • Vermehrte Harnsäureausscheidung bei Nierenkrankheiten oder durch Medikamente (Diuretika)
  • Übermässiger körpereigener Harnsäureanfall bei erhöhtem Zellumsatz bei gewissen Krebserkrankungen (z.B. Leukämie, myeloproliferative Erkrankungen), kann aber auch durch Medikamente zur Krebsbekämpfung oder Radiotherapien ausgelöst werden.

Arthrose (Arthrosis deformans)
Arthrose (Arthrosis deformans, „Osteoarthritis“(engl.)) ist eine nichtentzündliche Gelenkserkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch eine Abnützung und Schädigung der Gelenke. Die Arthrose kann alle Gelenke befallen, am häufigsten sind jedoch die Gelenke der Wirbelsäule (Spondylose, Spondylarthrose), die Hüftgelenke (Coxarthrose), die Kniegelenke (Gonarthrose) und die Fingergelenke (Fingerpolyarthrose) betroffen.

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