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Wirkung durch Infrarot-Wärme
Der Arzt und Wissenschaftler Dr. Ralf Kleef, Leiter des Institutes für Wärme- und Immuntherapie in Wien, betont: "Man kann aus medizinischer Sicht mit der Infrarot-Wärmebehandlung bei regelmässiger Anwendung sehr wirkungsvoll Arthrosen und Athritis behandeln, aber auch Weichteilrheuma, Wirbelsäulenleiden, Asthma, Bronchitis, Schmerzzustände, Stress und Muskelverspannungen. Sogar in der Krebstherapie kann die Infrarotstrahlung unterstützend gute Dienste leisten!"  

Definition
Bei der Gicht (Arthritis urica) handelt es sich um eine Purinstoffwechselstörung, welche zu einem erhöhten Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie) führt. Als Folge bilden sich mit der Zeit Harnsäurekristalle (Ureate) in den Gelenken (v.a. Grosszehengrundgelenk), später auch in der Haut (Gichttophi) und in den Nieren.

Primäre Gicht
Angeborene, verminderte Harnsäureausscheidung. Der Gichtanfall wird vor allem durch falsche, purinreiche Ernährung (Innereien, Wurstwaren etc.), übermässigen Alkoholkonsum oder nach strengem Fasten ausgelöst. sehr selten besteht eine angeborene Überproduktion von Harnsäure (Lesch-Nyhan-Syndrom).

Sekundäre Gicht
  • Vermehrte Harnsäureausscheidung bei Nierenkrankheiten oder durch Medikamente (Diuretika)
  • Übermässiger körpereigener Harnsäureanfall bei erhöhtem Zellumsatz bei gewissen Krebserkrankungen (z.B. Leukämie, myeloproliferative Erkrankungen), kann aber auch durch Medikamente zur Krebsbekämpfung oder Radiotherapien ausgelöst werden.
Hand mit Gicht   Entzündung Gicht