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Wirkung durch Infrarot-Wärme
Der Arzt und Wissenschaftler Dr. Ralf Kleef, Leiter des Institutes für Wärme- und Immuntherapie in Wien, betont: "Man kann aus medizinischer Sicht mit der Infrarot-Wärmebehandlung bei regelmässiger Anwendung sehr wirkungsvoll Arthrosen und Athritis behandeln, aber auch Weichteilrheuma, Wirbelsäulenleiden, Asthma, Bronchitis, Schmerzzustände, Stress und Muskelverspannungen. Sogar in der Krebstherapie kann die Infrarotstrahlung unterstützend gute Dienste leisten!"  

Mehr als die Hälfte der erwachsenen Männer und Frauen in Deutschland leidet mindestens einmal pro Jahr an Rückenschmerzen. Bei jedem vierten ist diese Krankheit bereits chronisch. Hausärzte sollten daher genauestens auf die körperlichen Warnsignale bei ihren Patienten achten, um zu vermeiden, dass diese Krankheit zu langwierigen Komplikationen führt. Die aktuelle Ausgabe der "Zeitschrift für Allgemeinmedizin" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2006) informiert über Maßnahmen, mit denen Hausärzte verhindern können, dass Patienten dauerhaft unter Rückenschmerzen leiden. Akute Rückenprobleme klingen in den meisten Fällen spontan wieder ab. Problematisch sind jedoch diejenigen Fälle, bei denen die Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben oder häufig wiederkehren. "Bisher behandeln die meisten Hausärzte Rückenschmerzen mit schmerzstillenden Injektionen oder manipulativen Eingriffen und versuchen, über Röntgenuntersuchungen die Ursache für diese Erkrankung zu finden", erklärt Dr. med. Silke Brockmann von der Abteilung für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf.

Alle Maßnahmen, die zur Passivität des Patienten führen, wie Bettruhe, längere Krankschreibungen oder schmerzstillende Injektionen, sollten jedoch vermieden werden." Durch epidemiologische Studien sei bekannt, dass Untätigkeit eher zu chronischen Rückenschmerzen führt. Betroffene sollten dazu animiert werden, ihre bisherige Aktivität so schnell wie möglich wieder aufzunehmen, sofern Komplikationen ausgeschlossen werden können. "Hier wird ein radikales Umdenken von Art und Patient erwartet", so Dr. Brockmann. Allgemeinmediziner sollten zudem verstärkt auf die körperlichen Symptome ihrer Patienten achten und möglichst auf technische Untersuchungen verzichten. Die Ursachen für Rückenschmerzen und komplizierende Erkrankungen könnten so fast immer entdeckt werden.

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